Betriebsblindheit? „Sicherer und schneller“ – Ronny van Baal

Sicherheit und Unternehmertum, das scheint keine naheliegende Kombination zu sein, aber die Geschichte von Ronny van Baal beweist, dass sie durchaus funktionieren kann. Besser gesagt, dieses Duo ist unschlagbar. Ronny ist der Chef von Sky Access und SkyDeck Europe, zwei Unternehmen, deren Ziel es ist, Fachkräften den Zugang zu schwer erreichbaren Arbeitsplätzen zu erleichtern und ihn sicherer zu machen. Man denke zum Beispiel an Bohrinseln, Windmühlenparks, aber auch an den Hoftoren in Den Haag, den zweithöchsten Turm der Niederlande.

Mit QuikDeck lanciert er wiederum ein bahnbrechendes Produkt, das den Markt grundlegend verändern wird.

„Wenn man durch die Niederlande fährt, kann einem nicht entgehen, dass wir eine Unmenge Brücken haben. Die müssen alle gewartet und renoviert werden. Vielleicht ist es ja eine Form von Betriebsblindheit, aber ich muss dann sofort an den Arbeitsschutz und die Effizienz denken.“ Ronny fand heraus, wie man diese Arbeit sicherer und schneller machen konnte.

Er beschließt, nach Alternativen zu suchen, und landet rasch im Land der Brooklyn und der Golden Gate Bridge. Die wichtigsten Anforderungen, die er an ein neues Produkt stellt, sind – natürlich – Sicherheit und hohe Belastbarkeit. Er erprobt mehrere Optionen, ist jedoch nicht schnell zufrieden.

Brooklyn bridge - Ronny van Baal

„Es darf nicht schwanken oder sich zu viel bewegen. Außerdem muss es der europäischen Regelgebung entsprechen. Dann geht eine Menge nicht.“

2014 kommt er in Kontakt mit der Firma Safway, den Erfindern der Gerüste, die wir alle kennen. Sie erzählen ihm von QuikDeck, und was er da hört, veranlasst Ronny sofort dazu in den Flieger zu steigen, um es selbst in Augenschein zu nehmen.

„Es ist phantastisch. Extrem sicher. Die Belastbarkeit liegt mit 360 kg/m2 etwa 2,5 Mal höher als bei den üblichen Gerüsten, während das Gewicht mit 35 kg/m2 sehr viel niedriger ist. Win-win. Ich sah sofort, dass das einen Mega-Impact haben würde. Es kann die Arbeitsweise völlig umkrempeln.“

Seine Begeisterung übertrug sich schnell auf Auftraggeber, die er bereits von Sky Access kannte. In Maastricht fand die Premiere statt. QuikDeck wurde bei der Renovierung des RWS-Atriums eingesetzt. Normalerweise hätte dafür ein traditionelles Gerüst gebaut werden müssen, mit allen üblichen Folgen.

„Durch die Verwendung von 650 m2 QuikDeck gab es im Erdgeschoss des Gebäudes keine Beeinträchtigung. Die Arbeiten konnten schnell und ohne jede Störung erledigt werden.“ Der Beifall war ohrenbetäubend. „Alle, die mit dem Projekt zu tun hatten, sagten gleich: ‚Das ist großartig‘. Sie sahen sofort, welche Vorteile das bei komplexen Großprojekten bieten wird.“

ronny-van-baal-2

Ein weiteres Pilotprojekt folgte, beim Komplex K14-C (Charlie), einer Erdgas-Produktionsplattform von Nam/Shell. Ein anspruchsvoller Auftraggeber. Es verlief wiederum höchst erfolgreich. Die Arbeiten dauerten nur drei Tage – ein Viertel der Zeit, die man mit konventionellen Gerüsten benötigt hätte.

Ronnys Begeisterung für QuikDeck, sein Glaube an dessen Möglichkeiten findet immer mehr Anklang und Unterstützung. Die ersten Brückenprojekte (die Idee wurde ursprünglich für Brücken entwickelt) stehen schon im Terminkalender. Das sind vielversprechende Zukunftsaussichten!

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